Stramme Kette in Mölln

Stramme Kette Masters in der Stormanschen Schweiz

Nachdem im letzten Jahr auf die traditionelle Radwoche verzichtet wurde, kam vom

sportlichen Leiter Eberhard Cramme der Vorschlag, in Mölln und Umgebung in einer

Woche Touren zu fahren. Ein passendes Hotel, natürlich wieder auf einem Hügel, bot

den zehn Teilnehmern die Basis für einen entspannten Aufenthalt.

HOTEL

Eine kleine Gruppe, quasi Vorhut, reiste bereits am Freitag an, während die übrigen

Teilnehmer Sonntag dazu kamen.

So bot sich für die Drei schon einmal an, die geplanten Routen zu testen.

Das Profil der Touren, zwischen 70 und 100 km, war erstaunlicherweise doch

sehr hügelig, die Gegend nennt sich wohl zu Recht Stormansche Schweiz.

Doch die im Calenberger Land antrainierte Form kam der Gruppe zugute.

Die Streckenführung verlief überwiegend auf verkehrsarmen Nebenstraßen,

seltener wurden gut ausgebaute Radwege an Bundesstraßen benutzt. Die

Planung auf einem Routenplaner erwies sich als gelungen, die Gruppe kam

immer dort an, wo es vorgesehen war,

Zweimal wurde der Ratzeburger See mit Einkehr in der gleichnamigen Stadt

angefahren, wobei die Hügel nördlich vom Mölln etwas heftiger waren.

In westlicher Richtung wurden im großen Bogen Schwarzenbek und Trittau als

Tagesziele gewählt und einmal ging es in des Nachbarland Mecklenburg

Vorpommern nach Zarenthin am Schalsee.

Hier machten die Radler erstmals Bekanntschaft mit dem wohl denkmalgeschützten

Naturpflaster,  auch als „Katzenköpfe“ bekannt. Um so mehr freute man sich,

wieder auf  gut fahrbaren  Teerstrassen fahren zu können.

Am letzten Tag stand die Königsetappe auf dem Programm, weniger geprägt 

durch Höhenmeter, die es trotzdem gab, sondern die Länge der Tour, eine weitläufige

Umleitung wegen einer frisch geteerten Straße ergab endlich eine Strecke von 103 km.

Ziel war die Elbestadt  Lauenburg, an dessen Uferstraße wieder eine schwer

befahrbare Pflasterung durchfahren werden musste. Doch nach einer nötigen

Stärkung in einem Café und dem obligatorischen Fotostop am Ruferdenkmal

wurden bald wieder befahrbare Straßen erreicht und nach zwei Stunden wurde

in Mölln mit der finalen „Siegerehrung „, so nennen die Stramme-Kette-Radler

ihre Abschlusseinkehr, die erfolgreiche pannen- und sturzfreie Woche gefeiert.

Da auch das Wetter mitspielte, nur einmal musste der Start wegen morgendlichem

Regen etwas verschoben werden, fuhren alle Teilnehmer wieder zufrieden

nach Hause.

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