Radfahren-Kultur-Frohsinn an der Elbe

Die Mastersgruppe ist in diesem Jahr mit 9 Radlern und 7  Begleiterinnen in Radebeul,

zwischen Dresden und Meißen, in einem von Eberhard gebuchten Hotel untergekommen.

Eberhard hat auch etliche Touren ausgearbeitet, doch es kamen berechtigte Zweifel 

an der Durchführbarkeit wegen evtl. Straßensperren und anderen Unwägbarkeiten auf. 

So nahm er Kontakt zu Rolf Baum, einem sehr engagierten Radsportler aus der Region auf.

Rolf Baum erklärte sich auch sofort bereit, der Gruppe zu helfen und traf sich mit Eberhard

vor Beginn der Touren. Neben einiger von ihm professionell ausgearbeiteten Tourenblättern machte er auch

spontan das Angebot, unsere Gruppe von ihm oder einem Vereinskameraden begleiten

zu können, was dankbar akzeptiert wurde. 

 

Guppe vor Hotel

Am ersten Tourentag erschien also mit Wolfgang Gröll ein sympathischer Radsportler, 

der als Tourenvorschlag eine Runde von ca. 80 km in nördlicher Richtung (nach Preußen)

machte. Der Start durch verwinkelte Stadtstraßen von Coswig zeigte uns, dass wir ohne

seine Ortskenntnisse Probleme bekommen hätten.

Durch ein bewaldetes Tal leicht bergan, ging es auf die Hochebene und von dort aus

wellig weiter. Zur besten Mittagszeit wurde Pause in einem Cafe´an einem See

gemacht, die heimische Soljankasuppe war nicht schlecht. Als kulturellen Höhepunkt

zeigte uns Wolfgang die umfangreiche Schlossanlage von Moritzburg.

 PauseRadeb Preußen

Wolfgang bewies uns durch seine Kenntnisse in der Historie und Streckenkunde, dass er in der Schule bei Geschichte und Heimatkunde gut aufgepasst hatte.Miritz2 1

 

Von Moritzburg ging es nur noch leicht bergab, bis die Gruppe am frühen Nachmittag wieder

das Hotel erreichte und dort als Abschluss die obligatorische Siegerehrung vornahm.

Auch Micha hatte sich super geschlagen. Für den nächsten Tag, Dienstag, wollte

uns Wolfgang wieder begleiten, 

9 Fahrer, 70 km, 204´, ø 22,5 km/h

 

Der Dienstag begann nach dem Frühstück bedeckt, aber trocken. Wolfgang erschien

pünktlich am Hotel, die geplante Route ging am Elberadweg entlang nach Riesa über

Meißen und auf der anderen Flussseite zurück, 87 km.

Eberh.vorn

Bobby hatte sich am Vortag mit einem E-Bike ausgerüstet und bereits damit trainiert,

so stand seinem Mitkommen nichts im Weg.

Über eine Brücke erreichten wir das westliche Flussufer- wegen des niedrigen

Wasserstandes hätte man zur Not auch durchwaten können bei 45 cm Wassertiefe.

 Der Elbe-Radweg begann recht komfortabel mit guter Asphaltdecke, jedoch etwas

später wurde diese immer mehr durch zum Teil archaisches Pflaster unterbrochen.

Trotzdem wurde sehr schnell Meißen erreicht. Alle kamen mit dem Tempo klar.

MeißenMeißen2

 

Nach Kurzstop ging es weiter nach Riesa, einer kleinen Industriestadt. Ohne Pause

ging es wieder über eine Brücke auf die östliche Flussseite. Auch hier wurde die

Teerdecke alle 100 mtr. durch kurze Pflasterstrecken unterbrochen.

Im kleinen Ort Diesbar kannte Wolfgang ein gemütliches Lokal mit Terasse, wo Pause

gemacht wurde. Neben Zwiebelkuchen und Federweißem gab es noch andere Leckereien.

Die Pause war so ausgedehnt, dass Bobby seinen fast leergefahrenen Fahrradakku wieder

laden konnte. 

Der Rückweg führte noch einmal an Meißen vorbei und pünktlich um 16 Uhr-

wie von Micha gewünscht- wurde das Hotel erreicht.

Radebeul Riesa Muhle

9 Fahrer, 87 km, ø 20,15 km/

 

Der Mittwoch, allgemein als Familientag eingestuft, wurde mit 4 Fahrern 

inclusive Guide Wolfgang unter die Räder genommen. Ursprünglich wollte man

bis nach Freiberg und zurück fahren, doch Wolfgang wollte uns zeigen,

dass das Elbland nicht nur aus dem flachen Radweg besteht, sondern auch giftige

Anstiege zu bieten hat.

Sofort nach Verlassen des Elberadweges ging es gleich heftig in die Höhe,

eine kleine Waldstraße parallel zur Stoppomatstraße, die wohl noch etwas steiler ist als die 

hier gefahrenen 15 - 18 %..

Auf der Höhe angekommen ging es wellig weiter. Inzwischen waren die Temperaturen

auch schon erheblich angestiegen, doch der frische Wind sorgte für entsprechende Kühlung.

Bald folgten auf schöne Abfahrten entsprechend steile Anstiege.

An einem Stollenloch, der die Wasser vom Grubenrevier Freiberg ableitete, hielt uns

Wolfgang wieder einen interessanten Vortrag,

Von dort war es noch etwa eine Stunde bis zur Mittagsrast, einer Waldgaststätte mit

leckerem Bier  und guten Speisen. So gestärkt ging es auf die

letzten 25 Kilometer, zum Ende an die Stoppomat-Strecke des heimischen Radclubs.

AbfahrtStopppAbfahrt1

Zum Glück ging es nur noch steil abwärts und gegen 15 Uhr wurde das Hotel erreicht.

 

29AugustGruppehinten 

 4 Fahrer, 73 km, 200 ´, ø 21,7 km/h

 

Leider begann der Donnerstag schon früh mit Regen, was von den meisten mit

einem zusätzlichen Erholungs- und Ausflugstag mit ihren Ehefrauen genutzt wurde. 

Direkt neben dem Hotel befindet sich eine kleine Privatbrauerei,von der auch das

Hotel beliefert wird. 

Der Nachmittag wurde von einigen zu einer Verkostung der leckeren Biere genutzt.

Nach Ansicht unserer Radebeuler Freunde schaden ein oder mehrere Biere auch

beim Radfahren nicht, denn im Bier sei ja alles Nahrhafte drin. Prost.

 

Am Freitag, dem vorletztenTourentag sollte die "Königsetappe"gefahren werden,

nicht wegen ihres Profils, sonder wegen der Länge der Tour.. Guide Wolfgang schlug vor,

nicht bis Bad Schandau, sondern "nur" bis Rathen und wieder zurück zu fahren. So wurde

bei angenehmen Temperaturen gestartet, über die Elbbrücke auf den Radweg der

südlichen Elbseite. Bald wurde die Silhouette der Stadt Dresden sichtbar und

über den belebten und holprigen Radweg wurde Dresden unterhalb der berühmten

Brühlschen Terrasse durchfahren. Bei etwas ruhigerem Rad- und Fußverkehr wurden

Heidenau und Pirna passiert, vorher wurde noch Halt am Schloss Pillnitz und der

Brücke Blaues Wunder gemacht. 

Blaues WunderPillnitz

Danach kamen dann schon die bekannten Felsen des Elbsandsteingebirges in Sicht.

Etwas welliger wurden die letzten Kilometer bis zum Etappenziel Rathen, unterhalb

des Basteifelsen, erreicht. 

Mittagsrast wurde an einem Terrassecafé am Bahnhof gemacht. Drei Radler entschieden

sich aus unterschiedlichen Gründen, die Rückfahrt mit der Bahn zu machen. Die

anderen stiegen wieder auf die Räder und erreichten bei stärker werdendem

Verkehr eine Stunde nach den Bahnfahrern wieder das Hotel. Die letzten 25 Kilometer

wurde die Gruppe von einem sehr fitten Radler auf einem alten Tourenrad begleitet.

Guide Wolfgang verabschiedete sich am Hotel von unsererGruppe, nicht ohne den herzlichen

Dank aller entgegen genommen zu haben.

Am Abend besuchten einige aus der Gruppe ein Weinfest im benachbarten

Weinböhla, das denen in den etablierteren Weingegenden um nichts nachstand. Auch der Wein aus der Elbregion war sehr delikat.

BegleiterRathen

 8/3  Fahrer, 105/53 km, 288/155 ´, ø 22,2 km/h

 

Für den Abschlusstag war eine Tour von lediglich 45 Kilometern geplant. Carsten hatte in

seinem "Stammlokal" Schwarze Seele in Altkötschenbroda Plätze reserviert.

Bei bedecktem, aber fast trockenem Wetter wurde wieder Coswig in nördliche Richtung

verlassen, der mäßige Anstieg lief perfekt.

Auf der Hochebene angekommen, ging es wellig weiter, eine gepflasterte Ortsdurchfahrt

wurde umfahren. Die Schlussabfahrt nach Radebeul war so schnell, dass Bobby

mit seinem E-Bike Probleme hatte, zu folgen. 

In der "Schwarzen Seele" wurde die finale Siegerehrung abgehalten und bereits ein

erstes Fazit der Reise abgegeben.

Dieses war durchaus positiv, was den Organisator freute. Nach dem abendlichen Essen

wurden bereits Pläne für das nächste Jahr gemacht.

 

 

kurzSchwaze Seele

8 Fahrer, 45 km, 141 ´, ø 19,5 km/h

Die Masters im Jahresrückblick

Obwohl seit  gefühlt zwanzig Jahren erstmals in  2017 keine Radsport-Wochenreise geplant wurde, lag doch letztlich ein ereignisreiches Jahr hinter der Gruppe.

Weiterlesen...

Masters radeln trotz Sturm Xenia in Sachsen

Die letzte Kurzreise der Masters in diesem Jahr führte nach Merseburg, zwischen Halle und Leipzig gelegen.

Weiterlesen...

Kilometertabelle Masters 2018

An dieser Stelle sollte immer die aktuelle Kilometertabelle der Masters stehen. 

Das setzt voraus, dass alle in der Gruppe gefahrenen Touren an meine Anschrift

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zeitnah sendet.

 

Tab1

Tabell1908

Tab1809

So wurde über die Müritz-Reise der Masters berichtet

Die Mastergruppe startete vom 30. Juli bis 3. bzw. 5. August ihre Touren an der Mecklenburgischen Seenplatte. Insgamt sechs Radler , Eberhard, Michael, Wilfried, Bobby, Lorenz und Bommel quartierten sich im ruhigen "Hotel zur Waldeslust" in Petersdorf ein.

Weiterlesen...